Losung für heute
Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass man zugleich ackern und ernten, zugleich keltern und säen wird. Und die Berge werden von Most triefen, und alle Hügel werden fruchtbar sein. Ich will die Gefangenschaft meines Volkes Israel wenden, dass sie die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen sollen, dass sie Weinberge pflanzen und Wein davon trinken, Gärten anlegen und Früchte daraus essen.
Amos 9,13-14

Der Seher Johannes schreibt: Ein Engel zeigte mir auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker.
Offenbarung 22,2

Mein Advent

„Das Leise und Stille dieser Woche bedeutet mir sehr viel. Ich weiß, dass ich es suchen muss, dass es gefährdet ist. Wachsende Technik, wachsende Hektik, äußerer und innerer Druck überfluten es. Was brauche ich wirklich? Ich möchte nicht einer Gärtnerin gleichen, die ihr Dezemberbeet so dicht bepflanzt, dass nichts wirklich gedeihen kann. Wenige Schwerpunkte will ich setzen, Raum geben dem, was mir zuinnerst am Herzen liegt.“
So steht es in dem kleinen Eschbacher Adventskalender „Der Sehnsucht ein Zuhause geben“, der mich in diesem Jahr in den Wochen vor Weihnachten begleitet. Genau das wünsche ich mir für die Advents- und Weihnachtszeit: Ich möchte die Zeit und die Ruhe finden, mich auf das zu besinnen, was der Ursprung der vorweihnachtlichen Zeit ist. Dafür stehe ich gerne früher auf, genieße die Dunkelheit des anbrechenden Morgens und zünde Kerzen an. Die Stunde morgens allein mit mir, Adventsmusik und Texten für die Seele, Zeit für und vor Gott, sie ist mir in diesen Wochen besonders wichtig: Den Kopf, das Herz und die Zeit befreien von allem, was unnötig ist, ich will es versuchen.
Und auch das gehört neben den Kerzen, dem Tannengrün, Sternen und Engeln dazu:
Mit Kernseife (die nach dem Abwaschen im neuen Jahr ein wunderbar sauber glänzendes Fenster hinterlässt), male ich am Fenster vor meinem morgendlichen Sitzplatz eine Winterlandschaft mit Bäumen, Hügeln, Häuschen; dazu hänge ich ein paar glitzernde Sterne an den Fensterhimmel. Zu jeder Tageszeit sehe ich ein anderes Bild, sehe am frühen Morgen die Helligkeit des Tages kommen und zum späten Nachmittag den dunkelnden Abendhimmel. Auch das lässt mich diese besondere Zeit spüren.
Etwas darf in meinem Advent nie fehlen: Der „Türkenkalender“(gesprochen: Tüü-üürkenkalender – in gepflegtem Hochdeutsch auch „Türchenkalender“ genannt) – wie wir aus dem Ruhrgebiet den alljährlich wiederkehrenden Adventskalender nennen.
Jeden Tag ein Türken auf – 24 mal bis Weihnachten. Neugierig, wie ein Kind, öffne ich jeden Morgen eins (natürlich ohne Schokolade, weil die bunten Bilder hinter den Türchen viel schöner sind) und habe meine Freude daran.
Zum Advent gehört für mich beides, die Besinnung auf das, was uns zu Weihnachten mit der Geburt Jesu geschenkt wird, und das Fröhliche, Spannende, Glitzernde und Geheimnisvolle der Vorweihnachtszeit.
Ich freu mich drauf – Sie auch?
Beate Schaller
Kalender

23.02.2019 | 09:00 Uhr
In der Turnhalle beim DGH Anhausen

23.02.2019 | 17:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen, Bücherei im 1. Stock

23.02.2019 | 18:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen (Jugendkeller)

24.02.2019 | 10:45 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen (Saal)

24.02.2019 | 11:00 Uhr
Evangelische Kirche in Anhausen

24.02.2019 | 11:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen

24.02.2019 | 11:30 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen

25.02.2019 | 15:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen

 
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