Losung für heute
Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel zu seinen Zeiten; er wandelte mit Gott.
1.Mose 6,9

Lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
Matthäus 5,16

Gemeindeversammlung:

Kontroverse Diskussionen und Berichte aus der Gemeinde

Am Sonntag, den 27. Mai, fand nach dem Gottesdienst die diesjährige Gemeindeversammlung statt. Da wir dieses Mal im Saal des Gemeindehauses tagten und viele schon eine Tasse Kaffee oder ein Glas Wasser vor sich hatten, entstand eine andere, freiere Atmosphäre. Über zwei Punkte wurde dann auch kontrovers diskutiert.
Zunächst entstand eine Diskussion über Sinn und Unsinn des Klatschens im Gottesdienst. Die Positionen sind unterschiedlich: Während die einen darin ein Zeichen von Lebendigkeit und Spontaneität sehen, empfinden andere, dass mit dem Klatschen Menschen geehrt würden, obwohl es im Gottesdienst doch primär um Gottes Ehre gehe. Das Presbyterium hat diese Gedanken in der Juni-Sitzung noch einmal aufgenommen und besprochen. Zu unterscheiden wäre zwischen dem rhythmischen Klatschen beim Singen von Liedern, dem Klatschen, das der Begrüßung besonderer Gäste im Gottesdienst dient, und dem Applaus für gelungene Musikvorträge und ähnliches. Strittig ist nur der letzte Punkt. Trotz aller Meinungsunterschiede, die es auch im Presbyterium gab, waren wir uns darüber einig, dass Klatschen im Gottesdienst als Applaus immer ein Dank an Gott ist, der Menschen schöne musikalische oder andere Gaben gibt.
Es folgte eine zweite Diskussion über das Händereichen in der Abendmahlliturgie. Nachdem wir gesungen haben „Christe, du Lamm Gottes, ... gib uns deinen Frieden“ wünschen wir uns als Gemeindemitglieder einander Frieden. Wir wenden uns unseren Nachbarn in der Kirche zu und sagen: „Friede Gottes sei mit dir“ oder „Ich wünsche dir Frieden“ oder „Schalom“ oder ähnliches. In der Regel reichen wir bei diesen Worten einander die Hand. Nun gibt es Menschen, die dieses Händereichen, insbesondere in Zeiten von Grippe oder Erkältung, als sehr unhygienisch empfinden. In der Juni-Sitzung hat das Presbyterium Verständnis für diese Position geäußert. Der Leiter bzw. die Leiterin des Abendmahles wird gebeten, vor dem Friedensgruß etwa zu sagen: „Sie können sich zum Friedensgruß die Hand reichen, wenn Sie mögen.“ Erkältete Gemeindemitglieder könnten ihre Nachbarn auch auf ihre Erkältung kurz hinweisen. Wichtig ist dem Presbyterium aber auch, dass der Gedanke beibehalten wird: Wenn Christus uns Frieden mit Gott schenkt, dann wollen wir untereinander ebenfalls Frieden haben und das auch entsprechend ausdrücken.
Ein weiteres Thema war „Ruhe und Stille vor dem Gottesdienst“. Etwa eine Minute vor dem Gottesdienst wird zukünftig der Gottesdienstleiter bzw. die Gottesdienstleiterin oder das diensthabe Mitglied des Begrüßungsteams an das Mikrofon treten und mit folgenden Worten zu Ruhe und Stille einladen: „Gleich beginnt der Gottesdienst. Wir wollen nun still werden und unsere Gedanken sammeln.“ Diese Stille dauert dann so lange bis die Glocken schweigen, also ca. eine Minute. Im Gottesdienst unterbricht Gott unseren Alltag; er redet zu uns und er hört unsere Gebete und Lieder. Darauf wollen wir unsere Gedanken vor dem Gottesdienst ausrichten.
Darüber hinaus gab es eine Reihe von Berichten sowohl aus Gemeindegruppen als auch über geplante Projekte im laufenden Jahr: Der Maxitreff berichtete von seiner Arbeit. Er hatte sich für seinen sehr anschaulichen Bericht einiges einfallen lassen, und die ca. 50 Besucherinnen und Besucher der Gemeindeversammlung staunten nicht schlecht über diese Kindergruppe, die sich an Mädchen und Jungen ab der 4. Klasse richtet.
Es folgten kurze Berichte über das Seelsorgeteam, das Männerfrühstück, sowie über verschiedene Hauskreise. Außerdem erzählte Andrea Vogt über ihre zukünftige Leitungstätigkeit bei Operation Mercy.
Angekündigt wurden außerdem:
… der Besuch der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland in Anhausen am 1. September
… eine neue Runde der Weggemeinschaft auf Zeit, die am Freitag, den 24. August startet
… ein Reformationskonzert mit Mitgliedern der Freien Evangelischen Bibelgemeinde Anhausen; es findet am Reformationstag nach einer Andacht mit Pfarrer Andreas Laengner in der Kirche statt.
Andreas Laengner
Kalender

19.10.2018 | 20:00 Uhr

19.10.2018 | 20:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen Jugendkeller

20.10.2018 | 09:00 Uhr
In der Turnhalle beim DGH Anhausen

21.10.2018 | 09:45 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen (Saal)

21.10.2018 | 10:00 Uhr
Evangelische Kirche in Anhausen

21.10.2018 | 10:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen

21.10.2018 | 11:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen

21.10.2018 | 11:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen

 
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