Losung für heute
Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass man zugleich ackern und ernten, zugleich keltern und säen wird. Und die Berge werden von Most triefen, und alle Hügel werden fruchtbar sein. Ich will die Gefangenschaft meines Volkes Israel wenden, dass sie die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen sollen, dass sie Weinberge pflanzen und Wein davon trinken, Gärten anlegen und Früchte daraus essen.
Amos 9,13-14

Der Seher Johannes schreibt: Ein Engel zeigte mir auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker.
Offenbarung 22,2

Neue Gedenktafel nennt die Opfer beim Namen

(von links nach rechtes) Verbandsbürgermeister Hans-Werner Breithausen (Rengsdorf-Waldbreitbach), die Ortsbürgermeister Gerhard Lindner (Meinborn), Hartmut Döring (Rüscheid),Carsten Schrader (Thalhausen), Heidelore Momm (Anhausen) sowie Diakon Norbert Hendricks und Pfarrer Andreas Laengner.
Eine Gedenktafel, welche die Namen der 21 jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger des Kirchspiels Anhausen enthält, die dort zwischen 1933 und 1942 lebten, wurde nun der Öffentlichkeit übergeben. Im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes enthüllten die vier Ortsbürgermeister des Kirchspiels Anhausen die Tafel, die sich an der Anhauser Kirche befindet. Zuvor hatten die Ortschefs die Namen der Opfer verlesen. Die Anhauser Ortsbürgermeisterin Heidelore Momm betonte in ihrer Ansprache, dass die Tafel eine gemeinsame Initiative der vier Ortsgemeinden und der Evangelischen Kirchengemeinde Anhausen sei. Zuvor hatte Heimathistoriker Arno Schmidt über Schicksale von Anhauser Juden berichtet, die in der Zeit des Nationalsozialismus im Kirchspiel lebten, dann aber verfolgt, verschleppt oder ermordet wurden. Etliche jüdische Mitbürger waren nach Südamerika geflüchtet. In seiner Predigt sagte Pfarrer Andreas Laengner: „ Ja, es ist richtig: Gott vergibt Schuld. Aber gerade das versetzt uns in die Lage den Holocaust in seiner ganzen Unmenschlichkeit in wacher Erinnerung und als große Mahnung zu behalten.“ Wenn die Namen der Opfer vergessen würden, wäre das Ziel der Nationalsozialisten erreicht. Aus diesem Grund sei der schon vor 30 Jahren errichtete Gedenkstein für die jüdischen Mitbürger nun um die Namenstafel ergänzt worden.
Kalender

23.02.2019 | 09:00 Uhr
In der Turnhalle beim DGH Anhausen

23.02.2019 | 17:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen, Bücherei im 1. Stock

23.02.2019 | 18:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen (Jugendkeller)

24.02.2019 | 10:45 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen (Saal)

24.02.2019 | 11:00 Uhr
Evangelische Kirche in Anhausen

24.02.2019 | 11:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen

24.02.2019 | 11:30 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen

25.02.2019 | 15:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen

 
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