Losung für heute
Salomo sprach: Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen - wie sollte es dann dies Haus tun, das ich gebaut habe?
1.Könige 8,27

Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen.
1.Johannes 4,12

Attila Endreffy ist unser neuer Kirchenmusiker

Für die Gemeindebriefredaktion hat ihm Beate Schaller ein paar Fragen gestellt

Wer ist Attila Endreffy?
Ich stamme aus Szeged, einer Großstadt in Ungarn. Dort bin ich geboren und aufgewachsen und habe meine Schulen und auch mein Musikstudium Orgel und Klavier dort absolviert. Nach meiner Universitätszeit habe ich mit dem Klavierunterricht in einem kleinen Dorf in der Nähe von Budapest angefangen. Gleichzeitig war ich in einer kleinen Kirchengemeinde, bei der „Evangelischen Bruderschaft Ungarns”, in Szeged als Organist tätig.
Und wie kommt ein ungarischer Musiker nach Neuwied?
Das war eigentlich ein Zufall. Ich wollte in meinem ganzen Leben Erfahrungen im Ausland sammeln. Das wollte meine Frau auch, sie hat an der medizinischen Hochschule in Budapest studiert. Sie arbeitet jetzt als Ärztin in einem Neuwieder Krankenhaus.
Was hat Sie zur Musik, zur Kirchenmusik gebracht? Haben Sie musikalische Vorlieben?
Was mich zur Musik gebracht hat, ist die Liebe zur Musik. Ansonsten war es die ganz bekannte Geschichte wie bei anderen: Meine Klavierlehrerin meinte, ich hätte Talent und so ging mein Weg weiter. Aber wenn man erwachsen wird kommt die Frage, ob es wirklich der richtige Weg ist. Meiner Meinung nach ist dieser Weg schwer, aber zugleich schön.
Darüber hinaus habe ich durch meine Familie einen starken evangelischen Hintergrund. Väterlicherseits waren meine Vorfahren Pfarrer, von meinem Ururgroßvater bis zu meinem Großvater. Laut meinem Stammbaum war der Vater von meinem Ururgroßvater Kantor und Organist in Bekescsaba, einer Zentralstadt in Ungarn. Mein Großvater hat mich in der Kirche konfirmiert, in der er als Pfarrer tätig war. Wahrscheinlich habe ich später aus diesen Gründen Kirchenmusik gewählt. Was meine musikalischen Vorlieben betrifft: ein breites Spektrum, das von Barock Musik bis zur Popmusik reicht.
Haben Sie in Ungarn schon Erfahrungen mit Kirchenmusik – Orgel, Chor, Posaunenchor gesammelt?
Ich wollte ursprünglich Konzertorganist werden. Deswegen habe ich in Ungarn, Österreich, Rumänien, Tschechien und Italien viele Konzerte gegeben, und habe an manchen Orgelwettbewerben teilgenommen. Daneben musste ich viel in der Musikschule und in der Gemeinde als Organist arbeiten. Ich war Mitglied in einigen Chören in Ungarn. Erst an der Universität, danach im Budapester Vandor Chor, mit dem ich auch des Öfteren im Ausland war. Bis jetzt habe ich zwar noch keine Erfahrungen mit Chorleitung gemacht, aber zurzeit besuche ich einen C-Kurs in Koblenz. Daran wird sich meine Arbeit mit dem Posaunenchor anschließen, der leider keine Tradition in Ungarn hat. Aus diesem Grund lerne ich jetzt, Posaune zu spielen. Ich bin also zurzeit ziemlich beschäftigt.
Wie bereiten Sie sich auf Ihre Arbeit als Kirchenmusiker hier in Anhausen vor, gibt es vielleicht schon Ideen, Vorstellungen, Wünsche?
In erster Linie freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Ich suche die Stücke für den Gottesdienst mit großer Sorgfalt aus, die ich eine Woche lang übe und vorbereite. Im Moment organisiere ich die Angelegenheiten des Chores. Mein Ziel ist es, die Auftritte an den Festtagen und das Singen in besonderen Gottesdiensten, zum Beispiel den Taufgottesdiensten schön zu gestalten.
Danke für das Gespräch und herzlich willkommen in unserer Gemeinde, lieber Attila Endreffy.
Kalender

29.05.2022 | 09:45 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen

29.05.2022 | 10:00 Uhr
Evangelische Kirche Anhausen

29.05.2022 | 10:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen

29.05.2022 | 10:45 - 11:30 Uhr Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen

 
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