Losung für heute
Beweise deine wunderbare Güte, du Heiland derer, die Zuflucht suchen vor denen, die sich gegen deine rechte Hand erheben.
Psalm 17,7

Der Gott des Friedens heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für das Kommen unseres Herrn Jesus Christus.
1.Thessalonicher 5,23

Nein, nicht jeden Sonntag spielt Schalke mit!

An einem schönen Sonntagnachmittag Anfang September 1996 besuchten mein Mann und ich die Einführungsfeier für den neuen evangelischen Pfarrer im Dorfgemeinschaftshaus. Das leckere Kuchenangebot war ebenso zahlreich wie die Menschen, die freundliche Grußworte sprachen. Einige der sprechenden Personen waren mir noch unbekannt, da wir selbst vor zwei Jahren zugezogen waren. An diesem Nachmittag bedauerte ich den neuen Pfarrer. Meiner Meinung nach schien er gleich einem großen Leistungsdruck ausgesetzt. Die Erwartungen an ihn waren sehr hoch, wie ich aus den Reden herauszuhören glaubte.
Pfarrer Laengner führte meine Söhne dann insgesamt fünf Jahre lang durch die Katechumenen- und Konfirmandenzeit. Ja, die Vorbereitungszeit für die Konfirmation betrug noch zwei Jahre! Die einjährige Katechumenenzeit meines ältesten Sohnes fiel noch in die Vakanzzeit der Pfarrstelle. Somit war der Konfirmandenjahrgang 1997 der erste in Anhausen, der von Pfarrer Laengner konfirmiert wurde.
Der erste Konfirmandenjahrgang mit Pfarrer Laengner, 1997
Ich begleitete meine Söhne stets zu den Sonntagsgottesdiensten und anschließend in das Stehkaffee im Gemeindehaus. Nein, nicht jeden Sonntag spielt Schalke mit! Durch meine Begleitung, aber auch durch die unterschiedlichen Gemeindeveranstaltungen, die ich besuchte, erkannte ich, wie vielfältig die Begabungen „unseres“ Pfarrers waren. Konnte er doch die unterschiedlichsten Themen stets interessant und lebendig vermitteln und auch junge Menschen zum Zuhören bewegen.
Einen tieferen Einblick, wie vielfältig die Anforderungen an einen Pfarrer sein können, erhielt ich, als ich gute zehn Jahre später die Tätigkeit im evangelischen Gemeindebüro übernommen hatte. Zum einen gab es eine Vielfalt von Verwaltungsarbeiten zu erledigen. Mir wurde aber schnell klar, dass wir als Gemeinde uns glücklich schätzen können, einen Pfarrer bei uns zu wissen, der die vielfältigen Probleme und Wünsche seiner Gemeindemitglieder ernst nimmt, Gruppen viel freie Hand bei der Gestaltung lässt, und nach Möglichkeiten sucht, den unterschiedlichen Interessen aller im Alltag gerecht zu werden. Die Kraft zu haben, in einem Moment Betroffenen Trost und Hoffnung zu vermitteln, aber im nächsten Augenblick fröhliche Worte oder sogar eine humorvolle Predigt zu halten, weil eine andere Gruppe Menschen das erwartet, scheint mir eine außerordentliche Gabe zu sein.
Herzlichen Dank, Andreas, dass du diese Gabe in unserer Gemeinde jeden Tag wieder neu einbringst. Möge dir diese Kraft durch deinen Glauben und Gottes Hilfe stets erhalten bleiben!
Elisabeth Laub-Hofmann
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